Participative and Team-Oriented Leadership Styles, Countries’ Education Level, and National Innovation

In: Cross Cultural Research, 49(1), 20–56.

Abstrakt Artikel

Die vorliegende Studie verfolgt das Ziel, Einblicke in den Zusammenhang zwischen Führung und Innovation auf nationaler Ebene zu gewinnen, indem nationale Kontextfaktoren berücksichtigt werden. Wir argumentieren, dass der Einfluss eines vorherrschenden Führungsstils auf Innovation durch wirtschaftliche und politische Faktoren sowie innovationsbezogene kulturelle Praktiken vermittelt wird. Zudem wird angenommen, dass das Bildungsniveau eines Landes sowohl mit dem vorherrschenden Führungsstil als auch mit wirtschaftlichen Faktoren zusammenhängt.

Wir entwickeln ein Modell und testen dessen Erklärungskraft anhand einer Stichprobe von 55 Ländern unter Verwendung varianzbasierter Strukturgleichungsmodelle. Die Ergebnisse zeigen, dass der vorherrschende Führungsstil keinen direkten Zusammenhang mit nationaler Innovationsfähigkeit aufweist, sondern durch die genannten Faktoren vermittelt wird. Außerdem zeigen die Ergebnisse, dass das Bildungsniveau eines Landes positiv mit partizipativer Führung und negativ mit teamorientierter Führung verbunden ist. Darüber hinaus steht das Bildungsniveau direkt mit wirtschaftlichen und politischen Faktoren und indirekt mit der nationalen Innovationsfähigkeit in Beziehung.

Über das Journal

Cross-Cultural Research (CCR) veröffentlicht peer-reviewte Artikel, die kulturvergleichende und interkulturelle Studien in allen Humanwissenschaften beschreiben. Jede Ausgabe, die vierteljährlich erscheint, behandelt Themen, die sich über Gesellschaften, Nationen und Kulturen hinweg erstrecken, und bietet Strategien für die systematische Überprüfung von Theorien über menschliche Gesellschaft und menschliches Verhalten.

Quellenangabe

Rossberger, R. J., & Krause, D. E. (2015). Participative and Team-Oriented Leadership Styles, Countries’ Education Level, and National Innovation: The Mediating Role of Economic Factors and National Cultural Practices. Cross Cultural Research, 49(1), 20–56.